Mit "2+3" aufs Karrieresprungbrett
Eine attraktive Perspektive für den Start ins Berufsleben bieten die Berufsakademie (BA) Holztechnik und ihre Partnerbetriebe mit dem Bildungsmodell "2 plus 3". Dieses Modell für Schulabsolventinnen und -absolventen mit Abitur oder Fachhochschulreife verbindet eine Berufsausbildung mit dem Studium zum Ingenieur Holztechnik in enger Abstimmung mit der betrieblichen Praxis.
Eine geplante Karriere:
von der Schulbank - zur Ausbildung - zum Studium - zum Unternehmen
Für die Absolventen/Absolventinnen bildet die vorgelagerte, auf zwei Jahre verkürzte Ausbildung im holzverarbeitenden Bereich eine fundierte Basis für die künftige Ingenieurtätigkeit. Während dieser Zeit besteht die Option, sich vor Studienbeginn durch Vorkurse, etwa in Mathematik oder Technisches Zeichnen, auf die Anforderungen der BA vorzubereiten. Das duale Studium selbst dauert sechs Semester und gewährleistet aufgrund des intensiven Praxistransfers auf Hochschul- und Ingenieurniveau gute Berufsaussichten. Die Übernahmequote von über 80 Prozent spricht für sich.
Neben der hohen Marktakzeptanz von vorgelagerter Ausbildung und dualem Studium, profitieren die Studenten überdies von der finanziellen Beteiligung des Praxispartners an den Studiengebühren.
"2+3 = Abitur + Lehre + Studium"
Mit dem "2+3 Modell" geht die Berufsakademie Holztechnik Melle über die Intention des niedersächsischen Berufsakademie-Gesetz bewusst hinaus. Von der Schule direkt ins Studium - dieser nach dem Gesetz angedachte Weg findet in der Praxis wenig Akzeptanz, wie die Erfahrung zeigt. Schon jetzt fordern immerhin 77 Prozent der Unternehmen eine vorgelagerte Berufsausbildung etwa zum Tischler/Tischlerin oder Holzmechaniker/Holzmechanikerin. Gleichzeitig liegt jedoch der Anteil der Studieninteressierten ohne Ausbildung bei 46 Prozent.
Unternehmen und Fachkräfte - ein gemeinsamer Weg von Anfang an
Das "2+3 Modell" bietet Unternehmen, die Berufsausbildungsplätze vorhalten, ein wertvolles Instrument für ihre mittelfristige Personalplanung, um den steigenden Bedarf an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zielgerichtet zu decken. Ebenso ist das Modell für Absolventen von Gymnasien, Fachoberschulen und Berufskollegs wegen der Verknüpfung von vorgeschalteter Berufsausbildung und anschließendem dualem Studium attraktiv.
Vorteile für alle Seiten
Den Weg, den die Schulabsolventinnen und Absolventen, die Unternehmen und die Berufsakademie Holztechnik Melle gemeinsam bestreiten, hat ein Ziel:
Führungskräfte von morgen zu qualifizieren!
"Ich würd`s immer wieder so machen. Ohne Ausbildung würden mir die Praxiswege fehlen. Darüber hinaus lernt man das Unternehmen ganz anders kennen."
Henrik Scholz, Student des 6. Jahrganges, Ausbildungsbetrieb Häcker-Küchen, Rödinghausen
"Man lernt die Grundfertigkeiten, gerade auch aus handwerklicher Sicht, wesentlich effektiver kennen und kann so zu 100 Prozent ins Studium einsteigen. Für mich war es definitiv der richtige Weg!"
Ingo Horsthemke, Absolvent des 5. Jahrganges, Ausbildungsbetrieb Heitz-Funierkanten, Melle
