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Wir lassen S(s)ie wachsen! Die Bäume des Jahres

Wie könnte ein Dankeschön aussehen, das zum Beispiel Studenten bei Exkursionen Firmen mitbringen können? Das war die Frage an unsere Studierenden vor einigen Jahren. Die Lösung lag ganz nah: Der Baum des Jahres.

Diese Bäume haben wir bereits verschenkt:

 

  • Die Fichte wird Baum des Jahres 2017. Die Stiftung "Baum des Jahres" hat am 13.10.2016 die Fichte (Picea abies) zum Baum des Jahres 2017 gekürt. Sie ist in Europa heimisch und weit verbreitet, jeder dritte Baum in Deutschland ist eine Fichte. Die Fichte kann bis zu 600 Jahre alt werden und wächst in Höhen bis zu 2000 m. Sie ist ein bedeutsamer Holzlieferant. Das Holz ist gut bearbeitbar und wird als Bauholz, als Balken und Latten für Dächer, Fenster, für Täfelungen, Fußböden und Zäune verwendet. Auch Spielzeug, Möbel und Verpackungsmaterialien werden daraus hergestellt. Darüber hinaus ist Fichtenholz ein wichtiges Produkt für die Papierherstellung.
  • Die Winter-Linde (Tilia cordata) wird der Baum des Jahres 2016. Gekürt wird der Baum des Jahres von der gleichnamigen Stiftung. Seit Jahrhunderten dient die Winterlinde dem Menschen als Medizin. Lindenblüten werden als Tee und Arzneimittel verwendet. Die Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, entsprechend beliebt ist der süße Lindenblütenhonig. "Zur Linde" ist zudem der häufigste Gasthausname in Deutschland. Die Dorflinden, Gerichtslinden, Kirchlinden, Tanzlinden und Hoflinden sowie Ortsnamen und Sagen zeugen ebenfalls von einer jahrhundertelangen Bedeutung. Uns begleitet die Winter-Linden im Jahr 2016 bei unseren Exkursionen.

  • 2015 sagen wir mit dem Feld-Ahorn Danke. Es steht eine zierliche Baumart im Mittelpunkt des Jahres, die oft übersehen wird. Der Baumstamm ist oft gekrümmt, manchmal werden auch mehrere Stämme ausgebildet, so dass der Feldahorn in Form eines Strauchs wächst. Oft bilden die Zweige auffällige Korkleisten aus. Diese Baumart ist recht schnellwüchsig und kann bis zu 150 Jahre alt werden. Vögel nutzen die dichte Krone gerne zum Nestbau oder als Deckungsschutz. Die Äste wachsen schräg nach oben und sind reich verzweigt. Der Feld-Ahorn bevorzugt nährstoffreiche, feuchte bis wechseltrockene Böden. Seine Heimat ist Mittel- und Südeuropa. Für forstliche Nutzungen reichen die Stammstärken oft nicht aus. Das Holz ist schwer zu bekommen und lässt sich wegen der geringen Dimensionen meist nur für kleinere Gegenstände verwenden.
BdJ/A.Roloff
  • Für 2014 wurde ein Baum gewählt, der in fast allen Ländern Europas zu finden ist: die Trauben-Eiche (Quercus petraea), auch Wintereiche genannt. Diese majestätische Baumart kann nicht nur 500-1000 Jahre alt werden, sondern ist auch besonders durch ihren starken kräftigen Stamm, mächtigen Krone und ihrem widerstandsfähigen Holz eindrucksvoll. Das Holz lässt sich sehr gut verarbeiten, ist robust, sehr langlebig und wird gerne verwendet als Baustoff im Innen- wie Außenbereich, im Wasserbau, als Brennholz aber auch Weinfässer werden aus der Trauben-Eiche gefertigt. Im Herbst hängen die Früchte in Trauben in der Baumkrone, daher auch ihr Name.
  • 2013 steht der Wildapfelbaum (Malus sylvestris) im Mittelpunkt.
    Am 25. Oktober 2012 wurde diese fast vergessene europäische Wildobstbaumart von der "Baum des Jahres Stiftung" gewählt. Sein Stamm ist krumm, er trägt leuchtende Blätter und kugelförmig, grüne bis gelbgrüne Früchte mit roten Bäckchen. Die Äpfel schmecken herb, die Schale ist hart - daher rührt auch ihr zweiter Name: Holz-Apfel.
    Der Baum ist stark gefährdet, da er am Waldrand oder in Gehölzinseln wächst und sein Lebensraum stark durch den Menschen beschnitten wird. Seine Früchte werden von Vögeln und Wildtieren gegessen, Bienen werden durch seine leuchtenden Blüten angezogen.

Da der Wildapfelbaum oftmals nicht als solches erkannt wird, haben wir im November 2012 aufgerufen, alle Bäume zu melden, die in Melle wachsen.

BdJ/A.Roloff
Baumpflanzung auf Ligna 2013
  • 2012 sagten wir mit der Europäischen Lärche Danke.
    Eine besondere filigrane Baumart, die den Wäldern Farbe und Heiterkeit verleiht.
    Als einzige heimische Nadelbaumart wirft sie ihre Nadeln im Herbst ab und zeigt daher eine spektakuläre Herbstfärbung, die den Begriff "goldener Herbst" geprägt hat. Das zarte helle Grün der neuen Nadeln im zeitigen Frühling ist nicht weniger erregend. Wenn man es beachtet.
BdJ/A.Roloff
  • 2011 stand eine Baumart im Rampenlicht, die nach einer aktuellen Blitzumfrage die meisten bisher gar nicht kannten: die Elsbeere (Sorbus torminalis L.).
    Das alleine ist schon ein gewichtiger Grund für ihre Wahl zum Baum des Jahres. Der zweite ist ihre Seltenheit - obwohl sie fast überall in Deutschland wachsen könnte. Drittens hat sie eines der edelsten Hölzer, eine attraktive und relativ späte Blüte, eine traumhafte Herbstfärbung und Früchte, mit denen man hochwertige Delikatessen herstellen kann. Wir haben in diesem Jahr über 70 Elsbeeren verschenkt.
BdJ/A.Roloff/N.Mayer
  • 2010 war der Prunus avium die Vogelkirsche Baum des Jahres.
    Im Frühjahr ein Blütenmeer, im Sommer begehrte Früchte, im Herbst feurige Blattfarben und im Winter eine schicke Rinde - wenn es um die Ästhetik geht, spielt die Kirsche ganz vorne mit. Und ist ein ideales Geschenk für oder von Ingenieuren der Holztechnik.

Weitere Informationen zu den Bäumen finden Sie unter www.baum-des-jahres.de .

Projekt "Baum des Jahres"  Projekt "Baum des Jahres"